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Wapnica (Wolin)

Wapnica [vapˈɲit͡sa] (ehemals deutsch Kalkofen) ist ein kleines Dorf auf der Insel Wolin. Es gehört zur Gemeinde Międzyzdroje (deutsch Misdroy) im Powiat Kamieński (Kreis Cammin) der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Der Ort liegt in einem sumpfreichen Tal, einem verlandeten ehemaligen Teil des Stettiner Haffs, im südwestlichen Bereich der Misdroy-Lebbiner Endmoräne, unmittelbar nördlich von Lubin (ehemals Lebbin). Der Ort hat einen kleinen, kanalförmigen Segler- und Fischerhafen mit einem 175 m langen Betonkai am Wicko Wielkie (deutsch: Großer Vietziger See), einer Bucht des Stettiner Haffs, und einen Badestrand südlich der Hafenmole. In dem sich etwa 2 km nach Osten erstreckenden Tal liegen die beiden kleinen, zu Wapnica gehörenden Waldsiedlungen Kępa und Trzciągowo (deutsch Stengow). Nördlich des Dorfs führt die Landstraße nach Międzyzdroje am Ostufer des Wicko Małe (Kleiner Vietziger See) entlang, durch Wicko (Vietzig) und vorbei an Zalesie, der früheren Laatziger Ablage, an dessen Nordende, wo früher die Badegäste für Misdroy per Dampfer angelandet wurden.

Das Dorf, einst Heimat von Fischern und Kleinbauern, dann mehrheitlich von Gruben- und Fabrikarbeitern der örtlichen Kreide- und Kalkindustrie, hat etwa 350 Einwohner und ist heute wirtschaftlich eher auf Fremdenverkehr angewiesen. Im Ort gibt es mehrere Motels, und im Juli/August wird das Schulgebäude als Sommerherberge genutzt.

In der Dorfaue steht eine auf etwa 450 Jahre Alter geschätzte Eiche, die „Dab Prastary“ (die Uralte), mit einem Umfang von 6,5 Metern und einer Höhe von 21 Metern.

Am Südostrand von Wapnica befindet sich der etwa ca. 400 × 250 m große und von Buchenwald umgebene Jezioro Turkusowe (Türkissee), ein beliebtes Ausflugsziel. Der See entstand durch das Volllaufen einer aufgegebenen Kreidegrube und ist Teil des Nationalparks Wolin (Woliński Park Narodowy).

Die Gemeinde Kalkofen war bis in die 1930er Jahre eine Landgemeinde im Amtsbezirk Lebbin, Landkreis Usedom-Wollin in der preußischen Provinz Pommern. 1925 hatte der Ort eine Wohnbevölkerung von 535 Einwohnern in 160 Haushaltungen. Kalkofen gehörte zum Bezirk des Amtsgerichts in Wollin. Die Einwohner waren nahezu ausnahmslos evangelisch und ihre Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Lebbin. Am 1. April 1937 wurde Kalkofen nach Lebbin eingemeindet.

Anfang Mai 1945 wurde die Insel Wolin von der Roten Armee besetzt und anschließend, mit ganz Hinterpommern, Teil Polens. 1947 wurde das Dorf, ebenso wie Lubin, nach Międzyzdroje eingemeindet, das gleichzeitig Stadtrecht erhielt. Von 1973 bis 1984 war Międzyzdroje mit den eingemeindeten Dörfern ein Stadtteil von Świnoujście (Swinemünde). Seitdem ist es wieder eine eigenständige Stadt- und Landgemeinde.

Bereits im 16. Jahrhundert wurden die in der Gegend zu Tage tretenden Kreidekalke und Kreidemergel aus dem Oberturon zum Bleichen von Textilien und als Düngemittel genutzt, und eine Kalkbrennerei wird schon im Jahre 1578 erwähnt. Die Siedlung selbst wurde 1771 unter Friedrich dem Großen gegründet water bottle with handle, als man Kolonisten dort zu äußerst günstigen Bedingungen Bau- und Ackerland gab, damit sie neue Bauernstellen schufen. Zwar war die Kalkgewinnung aus den Kreidelagern der benachbarten Hügel von der königlichen Amtsverwaltung Wollin bereits als nicht mehr einträglich aufgegeben worden, aber Amtsuntertanen durften weiterhin Kalk zum Bau ihrer Häuser brechen.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts erwarb der Kolonist Christian Küster Land in dem kleinen Weiler Stengow am Ostende des Tals, allerdings mit der Auflage, als neuer Besitzer Kalk weder zu brechen noch zu brennen. Als diese Beschränkung im Jahre 1802 aufgehoben wurde, begann Küster mit dem Ausbeuten einer Kalkgrube im nahen Wald. Sein Sohn, der Fischer und Landwirt Ludwig Küster baute sich ein Haus in Kalkofen, intensivierte den Ausbau einer großen Kreidegrube zwischen Kalkofen und Stengow und errichtete dort Kalköfen und Formereien. Der Betrieb florierte, und Küster wurde wohlhabend. Aus der kleinen Siedlung wurde durch den Zuzug von Arbeitern und Angestellten das ansehnliche Dorf Kalkofen. Von der Grube führte ein Fahrweg zum Großen Vietziger See, und dort wurde ein kurzer Stichkanal angelegt, wo Lastkähne und kleine Schiffe Kalk luden, um diesen nach Stettin, die Oder aufwärts, in die Orte um das Stettiner Haff und auch an die pommersche Ostseeküste zu bringen.

1855 verkaufte Ludwig Küster seine große Kreidegrube und die dazugehörigen Kalköfen und konzentrierte sich auf die Bewirtschaftung seines landwirtschaftlichen Gutes. (Einige kleinere Gruben blieben im Besitz der Familie.) Käufer war der Stettiner Unternehmer Johannes Quistorp, der die Kreide in großem Stil für seine 1855 am Ufer des Großen Vietziger Sees zwischen Lebbin und Kalkofen errichtete Portlandzementfabrik abbauen ließ. Die Fabrik war die zweite in Deutschland und zeitweise die größte Europas; um 1890 hatte sie etwa 600 Beschäftigte. Die Kreide wurde per Schmalspurbahn und Luftseilbahn zur Fabrik befördert, und vom fabrikeigenen Hafen wurde der Zement per Schiff abtransportiert. Quistorp ließ in Lebbin etwa 150 Werkswohnungen und weitere soziale Einrichtung für seine Arbeiter bauen running belt reviews. Als der örtliche Kreideabbau für die Zementproduktion nicht mehr ausreichte, ließ sein Sohn und Erbe Martin Quistorp ab 1899 Kreide von der Insel Rügen mit eigenen Schiffen wie der Lebbin II über den Lebbiner Fabrikhafen anliefern. Auch die in den Jahren 1899 und 1901 in Wolgast in Betrieb genommenen Quistorp’schen Zementfabriken wurden auf diese Weise mit Kreidekalk versorgt.

Anfang der 1930er Jahre geriet die Zementfabrik Lebbin in eine schwere Absatzkrise, und sowohl die Zementproduktion als auch der Kreideabbau mussten zeitweise eingestellt werden, wurden dann aber wieder aufgenommen, wobei der Grubenbetrieb nunmehr weitgehend mechanisiert wurde. Bis fast zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde noch Kreide aus der großen, tief und steil in den Boden getriebenen Kalkofener Grube gebrochen.

Nach Kriegsende wurden die Fabrik- und Grubenanlagen im Sommer 1945 demontiert und als Reparationszahlungen in die Sowjetunion gebracht. Die Grube wurde sich selbst überlassen und lief voll Wasser. Im Jahr 1948 wurde das Wasser abgepumpt glass water filter bottle, die notwendigen Anlagen wurden aufgebaut und die Kalkförderung wurde wieder aufgenommen. Weil jedoch der Kalkabbau mit der Zeit immer aufwendiger und die Grube immer tiefer wurde, wurde die Förderung 1954 endgültig eingestellt und die Grube füllte sich in den folgenden Jahren wieder mit Wasser.

Der in der Grube entstandene türkisfarbene See Jezioro Turkusowe (Türkissee) ist 21,2 m tief und 6,74 ha groß und ein beliebtes Ausflugsziel. Der See hat zwei oder drei Grundwasserabflüsse am Grubenboden, und sein Wasserspiegel liegt seit 1960 auf dem gleichen Niveau wie der des Stettiner Haffs, 2,6 Meter über dem Meer.

Seinen Namen verdankt der See der blau-grünen Farbe seiner Wasseroberfläche, was ihm einen ungewöhnlichen Charakter gibt. Die türkisgrüne Färbung entsteht durch die Brechung und Zerstreuung des Sonnenlichts im klaren Wasser und des Lichtreflexes vom weißen, kalkhaltigen Grubenboden. Rund um den See führt seit 2005 ein Wanderweg mit schönen Aussichtspunkten, besonders vom Piaskowa Góra (Sandberg) am Südufer des Sees.

Koordinaten:

Tecophilaea cyanocrocus

Tecophilaea cyanocrocus, the Chilean blue crocus, is a flowering perennial plant that is native to Chile, growing at 2,000 to 3,000 m (6,600 to 9,800 ft) elevation on dry, stony slopes in the Andes mountains. Although it had survived in cultivation due to its use as a greenhouse and landscape plant, it was believed to be extinct in the wild due to overcollecting, overgrazing clothes defuzzer electric, and general destruction of habitat, until it was rediscovered in 2001.

Both the specific epithet cyanocrocus and the common name “Chilean blue crocus” highlight the plant’s passing resemblance to the true crocus. However, the two plants are not closely related, and there is no blue crocus, either in the wild or in cultivation.

In its native habitat, the plant blooms from October to November, which is springtime in the Southern Hemisphere. In northern climates, it flowers from February to March.

Tecophilaea cyanocrocus grows on stems up to 4 in (10 cm) tall, with 1-3 linear fleshy leaves running belt reviews. The single flowers are approximately 1 in (2.5 cm) across, goblet shaped, and are an unusual deep gentian blue color, with a whitish center. The root is a nearly sphere-shaped corm with a fibrous cover.

The genus Tecophilaea was named after Tecofila Billiotti, botanical artist and daughter of the botanist Luigi Aloysius Colla of Turin. There are only two species in the genus, the other being Tecophilaea violiflora. The genus was originally placed in the family Amaryllidaceae, eventually being split from that family and becoming the type for the family Tecophilaeaceae.

There are a number of cultivars of tecophilaea. Two of these, ‘Violacea’ with deep purple flowers, and ‘Leichtlinii’ with white centers to the flowers, have been in cultivation for many years and are well known among bulb fanciers. By crossing these with each other and with the solid blue type form, other cultivars such as ‘Storm Cloud’ have been developed in recent years.

The Tecophilaea cyanocrocus cultivar ‘Violacea’ should not be confused with the species Tecophilaea violiflora.

T. cyanocrocus is hardy in USDA Zones 9-10; in essentially frost-free mild climate areas (e.g. New Zealand, Ireland, much of northern California) Tecophilaea cyanocrocus may be successfully grown in open rock gardens exposed to the weather. However, tecophilaea is somewhat frost-tender and cannot withstand hard freezes. Where winter freezes may occur, such as the Pacific Northwest, tecophilaea is best grown in containers that can be protected from very cold weather. Nonetheless, as long as the temperature does not drop much below freezing, tecophilaea is healthier for being kept in the open during winter.

Tecohilaea grows best in a well drained, circum-neutral (pH 6-7) soil. The corms go dormant during summer, and water should be entirely withheld once the foliage fades after the springtime period of active growth. However, tecophilaea does not benefit from the summer baking that most tulips and many crocuses benefit from. On the contrary, tecophilaea prefers dry, but rather cool soil in summer. Putting the pots in which it is grown in the shade, out of direct sun, is desirable lemon squeezing machine. Water should be withheld until new growth appears in the fall as the soil cools, then increased. In climates with heavy winter rains such as the Pacific Northwest, tecophilaea is best kept out of the rain.

When active growth begins in the fall, tecophilaea will benefit from being fed with a dilute solution of a low-nitrogen fertilizer once every week or two. Foliar feeding with a spray of fertilizer solution is also practical, and has the advantage that the fertilizer will not alter the soil chemistry.

The plant is typically propagated through corm offsets. Seed can be obtained by careful hand pollination of the flowers, but seedlings reach flowering size very slowly.

The foliage of tecophilaea is very scanty and the corms are weakened when the foliage is damaged. Tecophilaea must be diligently protected against pests that may eat the foliage: caterpillars, slugs, and deer, for example.

Tecophilaea cyanocrocus and the cultivar ‘Leichtlinii’ have gained the Royal Horticultural Society’s Award of Garden Merit.

Koszysta

Koszysta (słow. Košista) – grzbiet w Tatrach Wysokich o długości ok. 3 km, odchodzący od długiej wschodniej grani Świnicy z Buczynowymi Turniami i Wołoszynem w rejonie przełęczy Krzyżne w kierunku północnym (z lekkim odchyleniem na wschód). Od północnej strony opada do Waksmundzkiej Przełęczy (1418 m) oddzielającej go od Suchego Wierchu Waksmundzkiego. Koszysta oddziela Dolinę Waksmundzką od doliny Pańszczycy. Jest to najbardziej na północ wysunięty masyw dwutysięczników tatrzańskich, zarazem miejsce, w którym na północ wysuwa się krystaliczny trzon Tatr, zbudowany z granitów. Jedynie północne i północno-zachodnie zbocza zbudowane są ze skał osadowych.

Grań odgałęzia się nieco powyżej Krzyżnego running belt reviews, zwornikiem nie jest sama przełęcz, lecz trawiasta równinka położona tuż ponad nią, w stronę Wołoszyna. W grani Koszystej w kolejności od południa na północ występują:

W skalistej, wschodniej grzędzie Wielkiej Koszystej wznosi się turnia zwana Waksmundzką Strażnicą, natomiast w południowo-wschodniej grzędzie Małej Koszystej – Czarne Turnie. U podnóża Waksmundzkiego Wierchu w dolinie Pańszczycy znajduje się kopulasta kulminacja Wielkiej Kopki (1856 m). W dole grzbietu ponad Waksmundzką Przełęczą po stronie wschodniej położone są skaliste Waksmundzkie Ścianki.

Grzbiet schodzi do Równi Waksmundzkiej, a dalej łączy się z grupą Gęsiej Szyi. Zbocza poprzecinane są licznymi żlebami i porośnięte lasami. Od strony Doliny Waksmundzkiej na wysokości Małej Koszystej w zbocza wchodzi dolinka – Świstówka Waksmundzka, nazywana też Zbójnicką. W latach 1914–1918 stała się kryjówką dla dezerterów. W zboczu Małej Koszystej opadającej do Doliny Pańszczycy znajdują się trzy niewielkie jaskinie: Koszowa Dziura, Wyżnia Koszowa Dziura i Jaskinia Koszowa.

Pierwsze odnotowane wejście: Ludwik Zejszner 3 sierpnia 1838 r. z grupą osób towarzyszących, podczas pomiarów wysokości za pomocą barometru, zimą: Henryk Bednarski, Józef Lesiecki, Mariusz Zaruski, Stanisław Zdyb 4 marca 1910 r. Najczęściej odwiedzana była Wielka Koszysta, rzadziej zwiedzano całą grań do Waksmundzkiej Przełęczy.

Na Koszystej zachowały się fragmenty pierwostanów lasów świerkowych i limbowych takeya classic glass water bottle, jest też matecznikiem wielkich ssaków. Występują tu lasy górnoreglowe, dobrze wykształcona górna granica lasu, zarośla kosodrzewiny piętra subalpejskiego oraz hale piętra alpejskiego gel running belt. Dawniej Koszysta była wypasana, wchodziła w skład Hali Waksmundzkiej. Przez turystów odwiedzana była rzadko. Stała się jednym z pierwszych rejonów Tatr, w których zniesiono pasterstwo. W 1932 r. cały masyw Koszystej wykupiony został bowiem od Uznańskich przez Skarb Państwa, a w 1936 r. w wyniku starań PTT objęty został ścisłą ochroną thermos insulated bottle. Do tej pory pozostaje obszarem ochrony ścisłej i nie prowadzą przez niego żadne szlaki turystyczne.

Grzbiet jest dobrze widoczny od północy, zwłaszcza z okolic Bukowiny Tatrzańskiej i Głodówki. Nazwa grzbietu (dawniej także Kosista) ma nieznane pochodzenie. Być może pochodzi od koszonych okolicznych terenów.