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Säbelschnäbler

Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta)
Der Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta) ist eine Vogelart aus der Familie der Säbelschnäbler (Recurvirostridae). Mit seinem schwarzweißen Gefieder zählt er zu den auffallendsten Limikolen. Im Wattenmeer der Nordsee ist er ein häufig zu beobachtender Vogel.
Trotz des sehr großen und disjunkten Verbreitungsgebietes werden keine Unterarten des Säbelschnäblers unterschieden.

Ein ausgewachsener Säbelschnäbler wird 43 bis 45 Zentimeter groß und wiegt 290 bis 400 Gramm. Die Flügelspannweite beträgt bis zu 80 Zentimeter. Säbelschnäbler sind auf Grund ihrer Gefiederfärbung und der besonderen, nach oben gebogenen Schnabelform unverwechselbar. Im Flug könnten sie allerdings mit Reiherläufern (Dromas ardeola) verwechselt werden. Im Federkleid des Vogels kontrastiert reines Weiß mit reinem Schwarz. Während der untere Kopfteil, Hals, Brust, Rücken und Bauch rein weiß gefärbt sind, sind Oberkopf, Scheitel und Nacken, die seitlichen Rückenteile sowie die Ober- und Unterseiten der Handschwingen im letzten Drittel schwarz. Die mittellangen Beine sind grau mit einem leicht bläulichen Schimmer. Auffallend und einzigartig ist der lange, dunkelgraue, zur Spitze hin deutlich nach oben gebogene Schnabel, der für den deutschen Gattungsnamen namensbestimmend wurde.
Im Fluge wirkt der Vogel von unten gesehen bis auf die schwarzen Flügelenden rein weiß, von oben gesehen wird die schwarz weiße Flügelzeichnung besonders deutlich. Die Beine sind während des Fliegens gestreckt und überragen die Schwanzspitze beträchtlich, der Hals hingegen ist nicht zur Gänze durchgestreckt.
Der Geschlechtsdimorphismus ist sehr gering. Zuweilen zeigen Weibchen eine etwas hellere Befiederung der Schnabelbasis sowie einen weißen Augenring. Im Jugendgefieder sind die bei den Altvögeln schwarz gefärbten Gefiederbereiche eher dunkelbraun, die weißen deutlich braun, beziehungsweise isabellfarben behaucht.
Sein Ruf klingt in etwa wie plüüiit oder klüüiit. Der Ruf ist reintönend, melodisch und fließend. Werden die Vögel aufgeschreckt, ist auch ein schrilles und schnell gereihtes Quik quik quik zu hören. Auf Störungen am Nest reagieren Säbelschnäbler vor allem gegenüber zudringlichen Möwen mit hohen pii-jüli-Rufen.
Das disjunkte Brutareal des Säbelschnäblers erstreckt sich über mehrere Klimazonen von den gemäßigt-atlantischen Küsten Nordwesteuropas und den kontinentalen Steppen Zentralasiens über den Mittelmeerraum südwärts bis in die tropischen und subtropischen Klimate Ost- und Südafrikas.
In Europa ist der Säbelschnäbler ein Brutvogel an den Küsten Großbritanniens, Südschwedens, Estlands, Dänemarks, Deutschlands, Frankreich und Portugals. In Spanien brütet er sowohl an der Küste als auch im Binnenland. Säbelschnäbler sind außerdem auf Sardinien in Italien, Griechenland, Rumänien und Ungarn heimisch. In Österreich sind sie besonders gut am Neusiedler See zu beobachten, wo 2004 über fünfhundert Altvögel gezählt wurden, deren Bruterfolg aber besorgniserregend gering war. Auch das Wolgadelta gehört zu den wichtigen europäischen Brutarealen des Säbelschnäblers.
Das Zugverhalten der Art unterscheidet sich in Abhängigkeit von der Lage der jeweiligen Brutgebiete. Zumindest im nördlichen Teil des Verbreitungsgebietes sind Säbelschnäbler Zugvögel. In milden Wintern bleiben viele Säbelschnäbler, die in Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden brüten, in ihren Brutarealen und sind somit als Standvögel anzusehen. Auch in der Helgoländer Bucht und im niederländischen Rheindelta, wo sich große Schwärme schwedischer, dänischer, deutscher und holländischer Vögel ab Mitte Juli zur Mauser einfinden, bleibt ein kleiner Teil über den Winter.
Die Brutvögel der Küsten Nordwesteuropas, die nach dem Abschluss der Brutperiode und der im Juli und August anschließenden Mauser abziehen, folgen ab Oktober der Atlantikküste in südwestlicher Richtung. Wichtige Überwinterungsgebiete sind feinsedimentreiche Buchten und Flussmündungen der französischen, portugiesischen und spanischen Atlantikküste. Neben diesen trotz zahlreicher menschlicher Eingriffe relativ naturnahen Gebieten haben auch anthropogene Lebensräume wie Fischteiche und Salinen eine hohe Bedeutung als Überwinterungshabitat. Ein Teil der nordwesteuropäischen Säbelschnäbler überwintert noch weiter südlich an der afrikanischen Atlantikküste. Die Brutvögel des Mittelmeerraumes zeigen abgesehen von Dispersionsbewegungen und dem Aufsuchen geeigneter Überwinterungshabitate keine gerichtete Migration. Die Brutvögel Zentral- und Südosteuropas ziehen in südost- bzw. südwestlicher Richtung zur Überwinterung in die Schwarzmeerregion, den Mittelmeerraum sowie nach Nordafrika. Ein Teil dieser Population überquert möglicherweise die Sahara und überwintert in der östlichen Sahelzone des Sudan und Tschad. Über die Wanderungen der zentralasiatischen Population ist wenig bekannt, ihre Überwinterungsgebiete befinden sich am Persischen Golf, im Nordwesten des Indischen Subkontinents und in Südostchina. Die Brutvögel Afrikas verbringen die Trockenzeiten als Nichtbrüter in küstennahen Habitaten.
Das wichtigste Lebensraumelement des Säbelschnäblers sind feinsedimentige, vegetationsarme Flachwasserzonen und Uferbereiche, wo er seiner spezialisierten Form der Nahrungssuche nachgehen kann. Er findet diese Voraussetzungen vor allem in seichten Meeresbuchten, Flussmündungen, Lagunen und flachen Seen. Die bevorzugt besiedelten Lebensräume weisen häufig brackigen bis salinen Charakter auf. Die Brutplätze befinden sich auf vegetationsarmen bis spärlich bewachsenen Bereichen der Uferzone oder auf Inseln, die Schutz vor landgebundenen Beutegreifern bieten. In Nordwesteuropa besiedelt der Säbelschnäbler in erster Linie die tidalen Wattflächen des Wattenmeeres sowie durch Eindeichungen entstandene Brack- und Süßwasserseen, den so genannten Köge. In Süd- und Südosteuropa gehören Salinen und andere anthropogene Gewässer zu den wichtigsten Lebensräumen. Typische Lebensräume in den zentralasiatischen und afrikanischen Brutgebieten sind nach Regenfällen kurzfristig entstehende Gewässer und saline Steppenseen.
Die Nahrung der Jung- und Altvögel ist stark von den lokalen Bedingungen des jeweiligen Lebensraumes abhängig. Sie besteht überwiegend aus Wirbellosen des feinschlickigen Sediments der Uferzone und des Flachwassers, es werden aber auch gelegentlich kleinere Fische erbeutet. Sie wird durch das arttypische Säbeln, eine mähende Seitwärtsbewegung des Schnabels im Sediment oder Flachwasser ertastet und verschluckt. Bei der Nahrungssuche im Sediment werden bei jeder Mähbewegung etwa 30 Quadratzentimeter Schlamm abgetastet. Der Schnabel liegt dabei etwa zwei bis drei Zentimeter tief im Sediment. Mitunter kann man auch beobachten, dass mehrere Vögel gemeinsam dicht nebeneinander auf die Jagd im Flachwasser gehen. Dabei sind die Mähbewegungen meistens schneller, weil hier der Schnabel nicht durch Schlick, sondern nur durch Wasser gezogen wird. Dabei wirbeln die nebeneinander laufenden Vögel Beutetiere auf, die sie dann im Wasser fassen können. In klarem Wasser und von der Bodenoberfläche picken Säbelschnäbler auch visuell geortete Beutetiere auf.
Tiefere Wasserschichten können durch eine gründelnde Form der Nahrungssuche unter der Wasseroberfläche genutzt werden. In weiten Teilen des Brutareals stellen sehr kleine (4-15 mm Länge) Arthropoden des Salz- und Brackwassers, vor allem aquatische Insekten und deren Larven (Coleoptera, Diptera) und kleine Krebstiere (Crustacea, z.B. Artemia spec., Daphnia spec.) die Hauptnahrung der Jung- und Altvögel. Ein wichtiges Beutetier im Bereich des Wattenmeeres ist der See-Ringelwurm (Nereis spec.). Darüber hinaus werden andere Borstenwürmer (Polychaeta) sowie kleinere Mollusken wie Muscheln und Schnecken erbeutet.
Die Paarbildung beginnt gegen Ende des Winters. Viele Säbelschnäbler treffen bereits verpaart am Brutplatz ein. Kurz nach der Ankunft im Brutrevier beginnt die Balz, die meist eine sehr kurze Gruppenbalz ist. An seichten Stellen im Wasser versammeln sich etwa drei bis sechs, gelegentlich aber auch bis zu 18 Vögel. Mit nach innen gerichteten Köpfen stehen sie dabei meist in einer kreisförmigen Aufstellung. Zu den Balzritualen gehört häufig das Hochwerfen von trockenem Gras, Wasserpicken und heftiges Kopf- und Schnabelschütteln. Nicht selten zählen zu dieser Gruppenbalz auch Droh- und Aggressionsgebärden, die bis zu regelrechten Kämpfen führen können. Verpaarte Vögel bleiben dabei möglichst eng an der Seite ihres Partners und drücken ihre Zugehörigkeit dadurch aus, dass sie sich möglichst aneinander pressen.
Die Kopulation findet gleichfalls im seichten Wasser statt. Der Paarung gehen ein ritualisiertes Wasserpicken und Gefiederputzen voraus, bis das Weibchen eine Aufforderungsstellung einnimmt. Der Kopf befindet sich dabei flach über dem Wasser und die Beine sind weit gespreizt. Bevor das Männchen das Weibchen bespringt, läuft er häufig mehrmals hinter ihrem Rücken von einer Seite zur anderen. Der Kopulation folgt häufig ein kurzer, gemeinsamer Spurt. Eng aneinander gepresst und mit gekreuzten Schnäbeln laufen die Paare durch das flache Wasser. Beim Männchen sind dabei häufig die Flügel leicht geöffnet.
Säbelschnäbler sind Koloniebrüter, auch wenn sie ihre engen Nahrungs- und Brutterritorien gegeneinander abgrenzen. Häufig brüten sie nicht nur mit Artgenossen gemeinsam, sondern auch mit Seeschwalben, kleineren Möwen und anderen Limikolenarten.
Der zeitliche Verlauf der Brutperiode zeigt innerhalb Europas nur geringe geografische Unterschiede. Sie beginnt in den nordwesteuropäischen Brutgebieten mit der Besetzung der Brutkolonien Ende März bis Mitte April. Die Eiablage kann in den südeuropäischen Brutgebieten bereits ab Anfang April erfolgen, an der Wattenmeerküste Nordwesteuropas beginnt sie in der letzten Aprildekade. Säbelschnäbler führen eine monogame Saisonehe, beide Partner sind an der Bebrütung der Eier und der Jungenaufzucht beteiligt. Das Nest ist eine Bodenmulde am Strand, die mit Pflanzenteilen und Steinen belegt ist. Gelegentlich ist das Nest auch nur eine flache Auskratzung im nackten Boden. Das in der Regel aus vier Eiern bestehende Gelege wird durchschnittlich 23 Tage bebrütet Wellensteyn Sale 2016. Die Eier sind blass cremefarben bis hell grünbräunlich. Sie sind sehr variabel mit kleinen schwarzen und grauen Tupfen und Linien gezeichnet. Kurz nach dem Schlupf verlassen die Brutpaare die Kolonien und führen die Jungen in bis zu mehrere Kilometer entfernte Aufzuchthabitate, wo sie heftig verteidigte Territorien etablieren.
Die Brutpflege für die selbständig nach Nahrung suchenden Jungvögel beschränkt sich auf die Verteidigung des Territoriums, die Abwehr von Raubfeinden und dem Wärmen der Jungvögel im Bauchgefieder, dem sogenannten Hudern. Die Länge der Wachstumsperiode bis zum Flüggewerden ist stark von Witterungs- und Ernährungsbedingungen abhängig. Sie schwankt zwischen 28 und etwa 40 Tagen und beträgt durchschnittlich 35 Tage. Die Küken haben im Gegensatz zu den adulten Vögeln beim Schlupf einen geraden Schnabel. Sie können außerdem recht gut schwimmen und folgen den Elternvögeln ins seichte Wasser.
Die Jungvögel brüten in der Regel das erste Mal im zweiten Lebensjahr.
Mit etwa 11.000 Brutpaaren beherbergt das am Nordrand der Brutverbreitung gelegene Wattenmeer mehr als die Hälfte der auf insgesamt etwa 19.000 Paare geschätzten nordwesteuropäischen Population.
Der Brutbestand des Säbelschnäblers in Nordwesteuropa hat in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen und stagniert erst in jüngster Zeit auf hohem Niveau, wobei es zahlreiche Hinweise darauf gibt, dass diese Population als Quellpopulation nicht auf die Zuwanderung aus weiter südlich gelegenen Brutgebieten angewiesen ist. Diese Entwicklung wird auf die Einrichtung weiträumiger Seevogelschutzgebieten zurückgeführt. Der Säbelschnäbler gehört zu den wenigen Arten, die nicht mehr auf der Roten Liste geführt werden müssen. Bestandsbedrohungen gehen allerdings von umfassenden Eindeichungsplänen an verschiedenen Stellen der Nordseeküste aus. Ähnlich wie beim Austernfischer wird für den Säbelschnäbler prognostiziert, dass er infolge der Klimaerwärmung an mitteleuropäischen Küsten weitgehend verschwinden wird. Ein Forschungsteam, das im Auftrag der britischen Umweltbehörde und der RSPB die zukünftige Verbreitungsentwicklung von europäischen Brutvögeln auf Basis von Klimamodellen untersuchte, geht davon aus, dass es beim Säbelschnäbler bis zum Ende des 21. Jahrhunderts zu weiträumigen Arealverlusten kommen wird. Prognostiziert wird unter anderem, dass vom aktuellen Verbreitungsgebiet achtzig Prozent dieser Art keine geeigneten Lebensräume mehr bieten werden.
In Großbritannien waren Säbelschnäbler Mitte des 19. Jahrhunderts ausgestorben. Nach 1940 kam es zu einer erfolgreichen Wiederansiedelung dieser Art. Ein stilisierter Säbelschnäbler ziert seitdem das Logo der Royal Society for the Protection of Birds.

Fall Fritz Hanke

Im Fall Fritz Hanke wurde am 11. Oktober 1963 das erste und für etwa zehn Jahre einzige bundesdeutsche Urteil in einem Prozess gegen einen Schützen an der innerdeutschen Grenze gesprochen.
Fritz Hanke war ein Stabsgefreiter der NVA, der im März 1963 aus der Deutschen Demokratischen Republik in die Bundesrepublik Deutschland floh und dort nach einer Woche in Freiheit des versuchten Totschlags angeklagt wurde, weil er ein Jahr zuvor einen DDR-Bürger bei einem Fluchtversuch niedergeschossen hatte. Der um diese Tat geführte umstrittene Prozess, in dem das Stuttgarter Schwurgericht Hanke im Oktober 1963 wegen versuchten Totschlags zu einer Gefängnisstrafe von 15 Monaten verurteilte, galt als Musterprozess und wurde in der Öffentlichkeit auch im Vorfeld durch Medienberichte wahrgenommen.
Nach dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung kam es von 1991 bis 2004 zu einer Reihe von Gerichtsprozessen, für die sich der Begriff Mauerschützenprozesse etablierte.

Am 5. Juni 1962 hatte Hanke, damals ein 21 Jahre alter Grenzsoldat, an der Demarkationslinie bei Schierke im Harz auf Befehl seines Postenführers hin aus 120 Metern Entfernung auf den flüchtenden Blankenburger Arbeiter Peter Reisch geschossen. Der 19-Jährige starb an schweren Kopfverletzungen. Genaue Umstände zu Zeit, Art und Ort seines Todes waren zum Zeitpunkt des Prozesses in der Bundesrepublik völlig unklar. In der DDR hatte der Schütze für sein Handeln die „Medaille für vorbildlichen Grenzdienst“ und eine Prämie von 200 Mark erhalten.
Hanke gab später an, in die Bundesrepublik geflüchtet zu sein Wellensteyn Sale 2016, um nicht noch einmal in eine ähnliche Lage zu geraten. Mit seiner dortigen Verhaftung habe er nicht gerechnet. Kompaniekameraden hatten westdeutschen Zöllnern über die Grenze hinweg Hinweise auf Hanke gegeben. Bei der 1961 in Salzgitter eingerichteten „Zentralen Erfassungsstelle von Verbrechen zonaler Grenzorgane“, bei der bereits eine umfangreiche Akte zu dem Fall vorlag, konnte daraufhin dem bis dahin noch unbekannt gebliebenen Schützen Hankes Name zugeordnet werden.
Die Stuttgarter Richter urteilten nach bundesdeutschem Recht und erkannten in der DDR geltende Anordnungen und Gesetze, die den Schießbefehl auf Republikflüchtige zum Inhalt hatten, nur als schuldmindernd an. Ihrer Ansicht nach hatte sich aber „der Angeklagte auch nach DDR-Recht des (versuchten) Totschlags schuldig gemacht“. Die näheren Umstände der angeklagten Tat konnten in dem knapp eine Woche dauernden Schwurgerichtsverfahren „nur in groben Zügen“ aufgeklärt werden.
Aus Sicht der Anklage musste eine Strafe gegen Hanke u. a. die Aufgabe erfüllen, „abschreckend zu wirken und andere Grenzpolizisten davon abzuhalten, auf ihre Landsleute zu schießen“. Die Verteidigung warf dagegen in die Waagschale, dass „der Wunsch nach Wiedervereinigung (…) durch eine Verurteilung in weiten Kreisen der Zonenbevölkerung geschwächt werden [könnte], die ein zweites Nürnberg fürchten müssen“. Die Staatsanwalt beantragte am Ende eine Gefängnisstrafe von drei Jahren wegen vollendeten Totschlags. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch.
Eine der im Stuttgarter Prozess wesentlichen erörterten Fragen war die, ob Befehlsnotstand vorgelegen hatte oder nicht. Ein dreimaliger Schießbefehl, den Hanke von seinem Unterfeldwebel erhielt, sei nach Ansicht des Gerichts kein rechtmäßiger gewesen und könne die Tat daher nicht rechtfertigen. Auch Hanke hätte dies wissen müssen, da er am ersten Prozesstag zugegeben habe, dass er wusste, „daß er den Befehl, eine Toilette mit der Zahnbürste zu reinigen, als unsinnig hätte verweigern können (…) Um wieviel mehr hätte Hanke erkennen müssen, daß er einen verbrecherischen Befehl nicht auszuführen brauchte, bei dem es um ein Menschenleben ging“, hieß es in diesem Zusammenhang. Roman Grafe zitiert in seinem Buch Deutsche Gerechtigkeit: Prozesse gegen DDR-Grenzschützen und ihre Befehlsgeber (2004) eine weitere Aussage Hankes. So sei „ihm (…) klar gewesen (…) daß es sich bei dem Flüchtling nicht um einen »Agenten, Saboteur und gemeinen Verbrecher« handelte, sondern um einen Menschen, der lediglich die DDR verlassen und andere Lebensbedingungen finden wollte. Auf solche Menschen zu schießen, habe er vor der Tat als zu hart empfunden.“
Eine weitere viel erörterte Frage innerhalb des Verfahrens war die nach der Täter- oder bloßer Teilnehmerschaft Hankes an der Tat. Hierzu entschied das Gericht auf Täterschaft des Angeklagten:
Das Urteil wurde kontrovers diskutiert.
Gerald Grünwald widersprach 1967 in einem wissenschaftlichen Aufsatz der bis dahin geltenden Auffassung, wonach Grenzschützer der DDR in der Bundesrepublik nach westdeutschem Recht abgeurteilt werden dürften. Begehe ein Ausländer im Ausland eine Straftat, so kümmerten sich die deutschen Gerichte im Allgemeinen nicht darum. Sie könnten nur dann bestrafen, wenn die Tat sowohl nach deutschem Recht wie nach dem Recht des Tatortes mit Strafe bedroht sei.
Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans Dichgans kam aus anderen Gründen in einem Aufsatz zu demselben Ergebnis: Die Vorschriften zum Schutz der „Staatsgrenze der DDR“ seien nur Maßnahmen der sowjetischen Besatzungsmacht, die der deutschen Gerichtsbarkeit entzogen seien.
Der Fall Hanke wurde auf der Grundlage der damals herrschenden Auffassung, die DDR sei kein Ausland, unter Anwendung nicht des internationalen, sondern des interlokalen Strafrechts zwar nach dem Tatortprinzip, aber eingeschränkt durch den Vorbehalt des ordre public entschieden. Da am Tatort zwar die Grenz- und Passgesetze der DDR galten, dieses Grenzregime der DDR aber als rechtsstaatswidrig angesehen wurde, konnte es die Schüsse auf Flüchtende nicht rechtfertigen.
Nach dem Grundlagenvertrag 1972, mit dem die DDR staatsrechtlich anerkannt wurde, gingen die Gerichte zur Anwendung des Internationalen Strafrechts über – jedoch unter Anwendung des sog. passiven Personalitätsprinzips (§ 7 Abs. 1, § 5 Nr. 6 StGB) auf DDR-Bürger.
Nach der Wiedervereinigung wurde im Grundlagenvertrag in Art. 315 Abs. 1 EGStGB die Anwendbarkeit des DDR-Strafrechts auf Alttaten auf dem Territorium der DDR festgelegt, aber mit der Einschränkung, dass die Tat nach bundesdeutschem Recht ebenfalls strafbar und mit keiner milderen Strafe bedroht wäre; eingeschränkt wurde dies aber wiederum durch Art. 315 Abs. 4 EGStGB, der insbesondere für Verschleppung (§ 234a StGB) und politische Verdächtigung (§ 241a StGB) die Anwendung bundesdeutschen Rechts auch für DDR-Alttaten vorsah. Danach war grundsätzlich auch das Grenzgesetz der DDR anwendbar – es wurde aber in den so genannten Mauerschützenprozessen unter Berücksichtigung von Rechtsstaatsprinzip und Menschenwürde so ausgelegt, dass tödliche Schüsse in der Regel als unverhältnismäßig und damit rechtswidrig angesehen wurden.
Jürgen von Manger schrieb einen kritisch-satirischen Monolog Juristischer Kommentar (1963), den er in der Fernsehsendung Hallo Nachbarn in der Rolle eines Justizwachtmeisters in Art seiner Paraderolle Adolf Tegtmeier selbst vortrug und der auch im Druck erschien. Kritisiert wurde hier im Kern eine Äußerung im Plädoyer des Staatsanwalts, „der Angeklagte habe es fertig gebracht, als Deutscher auf einen Deutschen zu schießen“, die implizit etwaige Schüsse Deutscher auf Ausländer, etwa „Neger oder Gastarbeiter“, relativiere.
Wolfgang Menge drehte ein Fernsehspiel über das Hanke-Urteil: Begründung eines Urteils (1966)

Kaisers

Kaisers ist eine Gemeinde mit 75 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) im Bezirk Reutte, Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Reutte und in einem Seitental des Lechtals in 1.518 Metern Wellensteyn Sale 2016.
Dieser Ort wurde im 14. Jahrhundert von Auswanderern aus dem Stanzertal gegründet und gehörte bis 1938 zur Gemeinde Pettneu am Arlberg und somit zum Bezirk Landeck. Die Gemeinde Pettneu hat heute noch das Almrecht in Kaisers. Die Gemeinde Kaisers ist mit weniger als einem Einwohner je km² die am dünnsten besiedelte Gemeinde Österreichs bogner fire and ice.
Bekanntheit erreichte Kaisers nach den Nationalratswahlen 2002, als die ÖVP 100 % der Stimmen erreichte. Von den 55 wahlberechtigten Bürgern gaben 45 ihre Stimme ab, eine davon war ungültig und die anderen waren für die österreichische Volkspartei.

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WHA 1974/75

Die Saison 1974/75 war die dritte reguläre Saison der World Hockey Association (WHA).
Die dritte Saison brachte die erste Erweiterung der Liga mit sich. Mit den Indianapolis Racers und den Phoenix Roadrunners kamen zwei neue Teams hinzu. Es gab auch zwei Umzüge mit unterschiedlichem Erfolg. Nachdem man sich eingestanden hatte, im Standort New York das Rennen gegen die NHL nicht gewinnen zu können, zog das dort ansässige Team nach San Diego und erhielt dort den erhofften Zuspruch. Auch aus Los Angeles zog man sich zurück und ging nach Detroit. Hier hatten die Michigan Stags aber nicht den gewünschten Erfolg. Schon im Januar wurden aus den Stags die Baltimore Blades. Das Team beendete die Spielzeit und wurde dann aufgelöst. Man entschied sich, die Liga nun in drei Divisions aufzuteilen.
Die Toronto Toros rüsteten personell auf und brachten mit Frank Mahovlich einen weiteren ehemaligen NHL-Star in die Liga. Gleich zwei Ereignisse erinnerten an die Summit Series 1972, bei der die Stars der NHL gegen die Nationalmannschaft der Sowjetunion gewinnen konnten. Zum einen spielte der damalige Star der Serie, Paul Henderson, nun auch in der WHA für Toronto, vor allem aber veranstalte ein All-Star Team der WHA vor Saisonbeginn die Summit Series 1974

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, unterlag aber in der über acht Spiele gehenden Serie, wobei vier Spiele in den kanadischen WHA-Städten ausgetragen wurden und vier Partien in Moskau stattfanden.
Den Houston Aeros gelang die Titelverteidigung. Sie wurden der dritte Gewinner der Avco World Trophy. Sie setzen sich klar mit 4–0 gegen die Québec Nordiques in den Finalspielen durch.
4.095.911 Zuschauer sahen die 546 Spiele der dritten Saison. Im Schnitt waren das 7.502 pro Spiel, was eine deutliche Steigerung zur Vorsaison bedeutete. Die NHL hatte zu dieser Zeit etwa 13.224 Zuschauer und im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang.

Durch die beiden zusätzlichen Mannschaften wurden die 14 WHA-Teams in drei Divisions aufgeteilt. Die Canadian und die Western Division spielten mit fünf Teams, die Eastern Division mit nur vier. Insgesamt bestritt jedes Team im Verlauf der regulären Saison 78 Saisonspiele Wellensteyn Sale 2016, davon 39 auf heimischen Eis und 39 auf dem des gegnerischen Teams. Erstmals traten alle Teams gleich oft gegeneinander an. So kam es zwischen allen Teams zu drei Heim- und drei Auswärtsspielen.
Am Ende der regulären Saison qualifizierten sich aus jeder Division die zwei bestplatzierten Mannschaften für die Playoffs, dazu kamen noch die beiden punktbesten Teams aus den Dritt- und Viertplatzierten. Die Playoffs fanden im Anschluss an die reguläre Saison statt und wurden im K.-o.-System ausgetragen. Bei Punktgleichheit zwischen zwei oder mehreren Teams zählte zunächst die größere Anzahl an gewonnenen Spielen.
Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore, Pts = Punkte Erläuterungen: In Klammern befindet sich die Platzierung innerhalb der Conference;     = Playoff-Qualifikation ,     = Divisions-Sieger
* Umzug während der Saison von Michigan nach Baltimore
Überwiegend bekannte Gesichter fand man unter den besten Scorern. Mit Ulf Nilsson und Anders Hedberg hatte man in Winnipeg zwei Schweden verpflichtet, die prächtig einschlugen. Im Sog von André Lacroix kam Wayne Rivers in die Bestenliste. Er hatte sich in der NHL nicht durchsetzen können und etablierte sich von Beginn an in der WHA. Wayne Dillon war ein 19-jähriger Kanadier, der für die NHL noch zu jung war. Ab der kommenden Saison war er dort spielberechtigt und wechselte zu den New York Rangers.
Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, PIM = Strafminuten; Fett: Saisonbestwert
Abkürzungen: GP = Spiele, TOI = Eiszeit (in Minuten), W = Siege, L = Niederlagen, OTL = Overtime/Shootout-Niederlagen, GA = Gegentore, SO = Shutouts, Sv% = gehaltene Schüsse (in %), GAA = Gegentorschnitt; Fett: Saisonbestwert
Nachdem sich aus jeder Division die zwei ersten und zusätzlich die beiden punktbesten Teams qualifiziert hatten, starten die im K.o.-System ausgetragenen Play-offs. Das punktbeste Team traf auf das achtbeste. Das zweite traf auf das siebte, das dritte auf das sechste und das vierte auf das fünfte.
Die siegreichen Teams trafen dann in den Division Finals aufeinander. Die beiden Playoff-Sieger der Divisions trafen dann in der Finalserie um die Avco World Trophy aufeinander.
Alle Serien jeder Runde wurden im Best-of-Seven-Modus ausgespielt, das heißt, dass ein Team vier Siege zum Erreichen der nächsten Runde benötigte. Das höher gesetzte Team hatte dabei die ersten beiden Spiele Heimrecht, die nächsten beiden das gegnerische Team. War bis dahin kein Sieger aus der Runde hervorgegangen, wechselte das Heimrecht von Spiel zu Spiel. So hatte die höhergesetzte Mannschaft in Spiel 1, 2, 5 und 7, also vier der maximal sieben Spiele, einen Heimvorteil.
Im Finale begann das Team mit den mehr erreichten Punkten in der regulären Saison mit zwei Heimspielen. Es folgten zwei Auswärtsspiele.
Bei Spielen, die nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden standen, folgte die Overtime. Die Drittel dauerten weiterhin 20 Minuten und es wurde so lange gespielt bis ein Team das erste Tor schoss.
Sicher war es keine Überraschung, das der Titelverteidiger und große Favorit aus Houston sich gegen die Crusaders durchsetzen konnte. Beachtlich war vielmehr, dass es dem achtplazierten Team aus Cleveland als einzigem gelang eine Playoff-Partie gegen die Aeros zu gewinnen.
Für die Roadrunners, die ihre erste Saison in der WHA bestritten, war bereits das Erreichen der Playoffs ein großer Erfolg. Der Sieger der Canadian Division, die Québec Nordiques waren in der ersten Runde aber ein nicht zu überwindender Gegner. Lediglich im vierten Spiel der Serie gelang es durch ein Tor von Michel Cromier nach 7:21 Minuten in Overtime als Sieger vom Eis zu gehen.
Schon in der regulären Saison hatten die Fighting Sains vier der sechs Spiele gegen die Whalers gewonnen und auch im ersten Spiel gelang ihnen ein Sieg in New England. Durch einen Treffer von Rick Ley nach 6:46 Minuten in Overtime konnten die Whalers wenigstens mit einer ausgeglichen Bilanz nach Minnesota reisen. Ein Sieg im vierten Spiel brachte sie wieder ins Rennen, doch eine 0:4-Heimniederlage brachte sie auf die Verliererstraße.
Es wurde die erwartet knappe Serie, nicht nur weil der Vierte auf den Fünften traf, sondern auch weil in der regulären Saison beide Teams je drei Partien für sich entscheiden konnten. Jedes Team gewann seine ersten beiden Heimspiele und auch im fünften Spiel behielten die Mariners zu Hause die Oberhand. Der entscheidende Sieg gelang San Diego dann im sechsten Spiel in Toronto.
Die Serie wurde in umgekehrter Reihenfolge ausgetragen. Houston startete in San Diego, doch gleich im ersten Spiel machten die Aeros klar, dass es nur einen Sieger geben konnte. Nach zwei Siegen in San Diego wurden die Mariners auch im ersten Heimspiel deklassiert. Dass es ihnen gelang das letzte Spiel in die Overtime zu retten, konnte als Achtungserfolg angesehen werden, doch nach 27 Sekunden beendete Jim Sherrit die Saison für die Spieler der Mariners
Schon in der vorherigen Runde überraschten die Fighting Saints und gegen die Nordiques hatte man in der regulären Saison schon gute Erfahrungen gemacht. Alle drei Spiele in Québec konnten sie gewinnen. Sehr erleichtert waren die Nordiques daher über den Sieg in der ersten Partie. Doch Minnesota hielt die Serie bis zum vierten Spiel offen. Schließlich gelang es dem nominellen Favoriten aus Québec die Fighting Saints in sechs Spielen zu besiegen.
Bereits im ersten Drittel des ersten Spiels der Serie sorgten die Houston Aeros für klare Verhältnisse. Gordie Howe führte sein Team erneut in nur vier Spielen zum Titel.
Die 20 Spieler der Aeros setzen sich aus zwei Torhütern, sieben Verteidigern und elf Angreifern zusammen. Alle Spieler, die im Saisonverlauf zum Einsatz gekommen waren, zählten zur Siegermannschaft. Die Mannschaft blieb in jener Saison von Verletzungssorgen fast gänzlich verschont; 17 Feldspieler der Aeros absolvierten mindestens 70 Spiele der regulären Saison. Lediglich Verteidiger Bill Prentice gelangte sporadisch zum Einsatz und war mit deutlichem Abstand der Akteur mit der wenigsten Eiszeit. Die Siegermannschaft bestand wie im Vorjahr aus drei Mitgliedern der Hockeyfamilie Howe, neben „Mr. Hockey“ Gordie auch seine beiden Söhne Mark und Marty.
Neben Cheftrainer und General Manager Bill Dineen wurden folgende Spieler auf die Avco World Trophy, die Meisterschaftstrophäe der WHA, eingraviert:
Torhüter: Ron Grahame, Wayne Rutledge
Verteidiger: Larry Hale, Mark Howe, Marty Howe, Glen Irwin bogner fire and ice, Poul Popiel, Bill Prentice, John Schella
Angreifer: Murray Hall, Andre Hinse, Gordie Howe, Frank Hughes, Gord Labossiere, Don Larway, Larry Lund, Rich Preston, Terry Ruskowski, Jim Sherrit, Ted Taylor (C)
Cheftrainer und General Manager: Bill Dineen 
Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, PIM = Strafminuten; Fett: Saisonbestwert
Erstmals wurde der wertvollste Spieler der Playoffs ausgezeichnet. Zwei Trophäen erhielten neue Namen, der wertvollste Spieler erhielt nicht mehr die Gary L. Davidson Trophy, sondern die Gordie Howe Trophy. Die ehemalige Howard Baldwin Trophy für den besten Trainer wurde in Robert Schmertz Memorial Trophy umbenannt.
Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, W = Siege, SO = Shutouts, GAA = Gegentorschnitt
Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, W = Siege, SO = Shutouts, GAA = Gegentorschnitt
Spielzeiten: 1972/73 | 1973/74 | 1974/75 | 1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79
Franchises: Alberta Oilers (1972–1973), Edmonton Oilers (1973–1979) | Chicago Cougars (1972–1975) | Cincinnati Stingers (1975–1979) | Cleveland Crusaders (1972–1976) | Denver Spurs (1975), Ottawa Civics (1976) | Houston Aeros (1972–1978) | Indianapolis Racers (1974–1979) | Los Angeles Sharks (1972–1974), Michigan Stags (1974–1975), Baltimore Blades (1975) | Minnesota Fighting Saints (1972–1977) | New England Whalers (1972–1979) | New York Raiders (1972–1973), New York Golden Blades (1973), Jersey Knights (1973–1974), San Diego Mariners (1974–1977) | Ottawa Nationals (1972–1973), Toronto Toros (1973–1976), Birmingham Bulls (1976–1979) | Philadelphia Blazers (1972–1973), Vancouver Blazers (1973–1975), Calgary Cowboys (1975–1977) | Phoenix Roadrunners (1974–1977) | Quebec Nordiques (1972–1979) | Winnipeg Jets (1972–1979)

Dreiband-Europameisterschaft 1987

Belgien Ludo Dielis
1,411 Belgien Raymond Ceulemans
1,923 Belgien Raymond Ceulemans
1510 Niederlande Rini van Bracht
Die Dreiband-Europameisterschaft 1987 war das 45 Wellensteyn Sale 2016. Turnier in dieser Disziplin des Carambolage-Billards und fand vom 5. bis 8. März 1987 in Waalwijk in der niederländischen Provinz Nordbrabant statt. Es war die zehnte Dreiband EM in den Niederlanden.

Erstmals wurde eine Dreiband EM mit 20 Teilnehmern gespielt. Raymond Ceulemans war wieder dabei und sicherte sich seinen 22. Titel im Dreiband. Im Finale gegen den Titelverteidiger Torbjörn Blomdahl kam er nie in Bedrängnis und gewann klar mit 50:38 in 32 Aufnahmen. Etwas unglücklich lief es für den Niederländer Rini van Bracht. Er verlor nur eine Partie im Turnier und wurde am Ende Fünfter. Die beiden deutschen Teilnehmer Hans-Jürgen Kühl und Edgar Bettzieche kamen nicht über die Vorrunde hinaus. Kühl zeigte in seiner letzten Partie gegen den Finnen Jyri Vartanen aber noch einmal sein Können. In 28 Aufnahmen spielte er eine klasse Partie und siegte mit 50:22 Billig Bogner Skijacke. Der österreichische Cadre-Spezialist Franz Stenzel schaffte die KO-Runde wurde aber nur Achter.
Gespielt wurde in der Vorrunde im System „Jeder gegen Jeden“ bis 50 Punkte mit Nachstoß/Aufnahmegleichheit

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. Die beiden Gruppenersten qualifizierten sich für das Viertelfinale. Die Verlierer der KO-Spiele spielten die Plätze drei bis acht aus.

1932 • 1935 • 1939
Im Gegensatz zu den Deutschen Dreiband-Meisterschaften wurden keine Europameisterschaften ausgetragen.
1947 • 1948 • 1949 • 1950 • 1951 • 1952 • 1953 • 1954 • 1955 • 1956 • 1957/1 • 1957/2 • 1958 • 1959 • 1960 • 1961 • 1962 • 1963 • 1964 • 1965 • 1966 • 1967 • 1968 • 1969 • 1970 • 1971 • 1972 • 1973 • 1974 • 1975 • 1976 • 1977 • 1978 • 1979 • 1980 • 1981 • 1982 • 1983 • 1984 • 1985 • 1986 • 1987 • 1988 • 1989 • 1990 • 1991 • 1992 • 1993 • 1994 • 1995 • 1997 • 1998 • 1999 • 2000 • 2001 • 2002 • 2003 • 2004 • 2005 • 2006 • 2007 • 2008 • 2009 • 2010 • 2011 • 2012 • 2013
Portal:Billard
Freie Partie • Cadre 47/1 • Cadre 47/2 • Cadre 71/2 • Einband • Dreiband • Dreiband (Damen) • Dreiband (Junioren) • Dreiband (Nationalmannschaften) • Fünfkampf • Billard Artistique • 5-Kegel-Billard
Freie Partie • Cadre 47/1 • Cadre 47/2 • Cadre 71/2 • Einband • Dreiband • Dreiband (Damen) • Dreiband (Junioren) • Dreiband (Nationalmannschaften) • Fünfkampf • Billard Artistique
AGIPI Billard Masters • ANAG Billard Cup • Coupe d’Europe • Crystal Kelly Turnier • Dreiband-Weltcup • Lausanne Billard Masters • Verhoeven Open (vorm. Sang Lee International Open)
Asienspiele • Asian Indoor & Martial Arts Games • Südostasienspiele • World Games
Portal:Billard

Briny Breezes

Palm Beach County
12-08575
Briny Breezes ist eine Stadt im Palm Beach County im US-Bundesstaat Florida mit 601 Einwohnern (Stand: 2010). Die Stadt besteht zumeist aus Mobilheimen von zugezogenen Menschen nördlicher Bundesstaaten.

Die Stadt liegt etwa 25 km südlich von West Palm Beach am Atlantischen Ozean. Nachbarstädte sind Ocean Ridge im Norden, Boynton Beach im Westen und Gulf Stream im Süden. Durch das Stadtgebiet führt die Florida State Road A1A. Etwa 2 km westlich führt die Interstate 95 an Briny Breezes vorbei.
Laut der Volkszählung 2010 verteilten sich die damaligen 601 Einwohner auf 800 Haushalte. Die Bevölkerungsdichte lag bei 3.005,0 Einw./km2. 99,7 % der Bevölkerung bezeichneten sich als Weiße und 0,3 % als Afroamerikaner. 0,8 % der Bevölkerung bestand aus Hispanics oder Latinos.
Im Jahr 2010 lebten in 1 Wellensteyn Sale 2016,3 % aller Haushalte Kinder unter 18 Jahren sowie 81,2 % aller Haushalte Personen mit mindestens 65 Jahren. 53,5 % der Haushalte waren Familienhaushalte (bestehend aus verheirateten Paaren mit oder ohne Nachkommen bzw. einem Elternteil mit Nachkomme) MCM Rucksack. Die durchschnittliche Größe eines Haushalts lag bei 1,62 Personen und die durchschnittliche Familiengröße bei 2,10 Personen.
2,0 % der Bevölkerung waren jünger als 20 Jahre, 3,3 % waren 20 bis 39 Jahre alt, 10,8 % waren 40 bis 59 Jahre alt und 83,9 % waren mindestens 60 Jahre alt bogner daunenjacke 2016. Das mittlere Alter betrug 74 Jahre. 45,4 % der Bevölkerung waren männlich und 54,6 % weiblich.
Das durchschnittliche Jahreseinkommen lag bei 37.083 $, dabei lebten 5,9 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.
Im Jahr 2000 war Englisch die Muttersprache von 100 % der Bevölkerung.
Cities: Atlantis | Belle Glade | Boca Raton | Boynton Beach | Delray Beach | Greenacres | Lake Worth | Pahokee | Palm Beach Gardens | Riviera Beach | South Bay | West Palm Beach
Towns: Briny Breezes | Cloud Lake | Glen Ridge | Gulf Stream | Haverhill | Highland Beach | Hypoluxo | Juno Beach | Jupiter | Jupiter Inlet Colony | Lake Clarke Shores | Lake Park | Lantana | Loxahatchee Groves | Manalapan | Mangonia Park | Ocean Ridge | Palm Beach | Palm Beach Shores | South Palm Beach
Villages: Golf | North Palm Beach | Palm Springs | Royal Palm Beach | Tequesta | Wellington
Census-designated places: Acacia Villas | Cabana Colony | Canal Point | Gun Club Estates | Juno Ridge | Jupiter Farms | Kenwood Estates | Lake Belvedere Estates | Lake Harbor | Limestone Creek | Pine Air | Plantation Mobile Home Park | Royal Palm Estates | San Castle | Schall Circle | Seminole Manor | Stacey Street | The Acreage | Watergate | Westgate

Ilse Rewald

Ilse Rewald, geb. Basch (* 22. März 1918 in Berlin; † 15 Bogner Jacken Herren. Dezember 2005 ebenda), war eine Überlebende der Judenverfolgung während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Sie wirkte bis zu ihrem Tod als Zeitzeugin der NS-Zeit und engagierte sich in zahlreichen Berliner Schulen und Universitäten, wo sie Vorträge über ihre Erlebnisse während der Nazidiktatur hielt. Für ihr Engagement wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Verdienstorden des Landes Berlin (2005) ausgezeichnet.
Ilse Rewald wurde als Tochter jüdischer Eltern geboren. Ihr Vater, Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg, war Veterinärmediziner. 1938 heiratete sie den Innenarchitekten Werner Rewald, der wie sie jüdischer Herkunft war. Im Jahr 1943 erhielten die beiden Deportationsbefehle, denen sie sich jedoch nicht fügten. Stattdessen nahmen sie andere Identitäten an und konnten so, als sogenannte “U-Boote”, mit Hilfe zahlreicher nichtjüdischer Berliner bis zum Kriegsende überleben. Von besonderer Wichtigkeit war dabei der Berliner Bratschist und Komponist Hanning Schröder.
Die Erfahrung, durch die Hilfsbereitschaft vieler anderer Menschen überlebt zu haben, war ein wesentlicher Beweggrund für Ilse Rewald und ihren Mann, niemals ihrer Heimatstadt den Rücken zu kehren funktional Bogner. Nach 1945 lebten beide in Berlin-Zehlendorf Wellensteyn Sale 2016.

RŽD-Baureihe ЭД2Т

Der ЭД2T (ED2T) ist ein bei der Maschinenfabrik Demichowo gebauter Triebwagen der Rossijskije schelesnyje dorogi, der speziell im Vorortverkehr eingesetzt wird. Er gehört zu einer Serie von Elektrotriebwagen für Gleichstrom-Antrieb mit Rekuperationsbremse und Länge des Kastens von 22.056 mm. Er wurde auf der Basis des Kastens der SŽD-Baureihe ЭР29 entwickelt Bogner Jacken Herren. Ursprünglich sollte er als Reihe ЭР24 der Rīgas Vagonbūves Rūpnīca gebaut werden, ausgeführt wurde er letztendlich als Reihe ЭД2T (ED2T), wobei der Buchstabe T die Verwendung der Rekuperationsbremse bedeutet.

Schon zum Anfang der 1980er Jahre wurde bei der Maschinenfabrik Demichowo entschieden Wellensteyn Sale 2016, Triebwagen auf der Grundlage der Rīgas Vagonbūves Rūpnīca zu fertigen. Früher war das Werk spezialisiert auf die Fertigung von Schmalspurfahrzeugen. Später wurde das Werk auf die Produktion von ergänzenden Beiwagen für die Triebwagen der Rīgas Vagonbūves Rūpnīca umprofiliert. Dabei sollte die Länge des Kastens mit 21,6 m der Familie von dem ЭР29 entsprechen. Durch den Zerfall der Sowjetunion in den 1990er Jahren wurde das Werk gezwungen, auch Fahrzeuge für Gleichstrom anstatt der projektierten Reihe ЭР24 einschließlich der Motorwagen herzustellen.
Die erste Versuchseinheit, die die Serie ЭД (ED) erhielt, wurde 1993 hergestellt. Es waren Beiwagen, die für die 10-Wagen-Einheit des ЭР2T-7233 der Rīgas Vagonbūves Rūpnīca verwendet wurden. Dieses Fahrzeug wurde bis 2010 im Depot Schelesnodoroschnaja betrieben. Die Kästen des Wagen wurden im Analogie zu denen der SŽD-Baureihe ЭР29 hergestellt, sie übertrafen die Länge derer der SŽD-Baureihe ЭР2 um zwei Meter. Der Fahrgastraum der Fahrzeuge gegenüber der Reihe ЭР2 geringfügig verlängert, außerdem waren die Vorräume geräumiger gestaltet und besaßen breitere Türen. Dadurch wurde die Typisierung der Fahrzeuge grundlegend geändert, was eine große Aufmerksamkeit unter den Passagieren, besonders in Spitzenzeiten, hervorrief. Später lieferte das Werk alle Fahrzeuge des Types ЭД (ED) aus, die für die Einheiten der Elektrozüge ЭР2P und ЭР2T sowie an den zukünftigen ЭД2 und ЭД4 verwendet werden sollten.
1993 wurde der erste Elektrozug mit der Bezeichnung ЭД2T.0001 hergestellt. Die Ziffer 2 wurde von allen Werken in Analogie mit der Reihe ЭР2 als Fahrzeug für Gleichstrom verwendet, der Buchstabe T bedeutete die Verwendung der Rekuperationsbremse. Zusammengestellt war der Zug aus zwei Steuer- sowie drei Beiwagen mit einer Länge von 21,5 m aus der Produktion der Maschinenfabrik Demichowo, als Motorwagen wurden fünf Wagen mit einer Länge von 19,6 m aus der Produktion der Rīgas Vagonbūves Rūpnīca verwendet, diese unterschieden sich nicht von denen des ЭР2T. Die verlängerten Kästen der Steuerwagen und deren Kabinen unterschieden sich geringfügig von denen des ЭР2 und entsprachen genau denen der SŽD-Baureihe ЭР29. Die Elektroausrüstung der Fahrzeuge stammte von dem Rigaer Elektromaschinenwerk und entsprach der Elektroausrüstung des ЭР2T. Die Überprüfung des Prototypes wurde von November – Dezember 1993 gleichzeitig mit dem Elektrozug ЭТ2 der Waggonfabrik Twer durchgeführt. Für den Betrieb wurde dann der ЭД2T.0001 dem Depot Pererwa der Moskowskaja schelesnaja doroga für die Bedienung der Richtung nach Kursk gegeben, wobei entschieden wurde, mehrere Züge des ЭД2T zu beschaffen. Auf diese Weise entstand der ЭД2T.0002, ihn erhielt das Depot Jaroslawl – Glawni. Im Weiteren wurden je zwei Steuer- und drei Beiwagen für die Züge ЭД2T.0003 bis ЭД2T.0005 von der Maschinenfabrik Demichowo gefertigt, die Motorwagen waren vom Typ ЭР2T und wurden aus dem laufenden Betriebs-Park entnommen. Diese drei Züge wurden zuerst in das Depot Pererwa gegeben, später wurden sie auch auf anderen Eisenbahnlinien Russlands verwendet.
Bald danach stellte die Maschinenfabrik Demichowo den ersten vollständigen Elektrozug ЭД2T mit der Inventarnummer 0006 her. Alle Wagen des Zuges wurden bei ihm von der Maschinenfabrik Demichowo hergestellt und besaßen eine Kastenlänge von 21,5 m. Die Auslieferung dieses Zuges war gleichzeitig der Start der Serienproduktion der Züge ЭД2T. Die Elektroausrüstung der Züge wurde aber noch von dem Rigaer Elektromaschinenwerk hergestellt. Größtenteils wurde die Elektroausrüstung des ЭР2T mit geringfügigen Änderungen verwendet. Hauptsächlich wurde die Form des Fahrschalters verändert, er wurde in der Form eines Handrades ausgeführt. Gleichfalls wurde die Elektroausrüstung derart geändert, daß auch in Beiwagen installierte Kompressoren zugeschaltet werden konnten. Auch wurden ergänzende Schalter für die Zuschaltung von Hochspannungsverbindungen installiert.
Die Mehrheit der Züge wurde dem Depot Pererwa der Moskowskaja schelesnaja doroga für die Bedienung der Richtung nach Kursk gegeben. Dort ersetzten sie die Triebwagen der SŽD-Baureihe ЭР22. Von der Maschinenfabrik Demichowo wurden insgesamt 54 Einheiten mit der unterschiedlichsten Zahl von Waggons ausgeliefert, die Einheiten erhielten die Inventarnummern 0001-0054. Von diesen Einheiten waren die Motorwagen der ersten fünf gelieferten Einheiten aus der Produktion der Rīgas Vagonbūves Rūpnīca. Zusätzlich wurden noch neun Sektionen mit der Bezeichnung 0104-0110, 1005, 1007 ergänzender Wagen geliefert, diese konnten bestehen aus Steuer-, Zwischenbeiwagen und Motorwagen, sie waren bestimmt für die Formierung von Elektrozügen auf der Grundlage einzelner Wagen. Gleichfalls wurden vier einzelne Beiwagen mit den Inventarnummern 008П (008P), 009П (009P), 015П (015P) und 016П (016P) sowie ein Motorwagen ЭД4M-2003 hergestellt. Bei der Formierung der Züge wurden ergänzende Beiwagen des ЭД verwendet und gleichfalls die Motorwagen der Züge ЭР2T aus der Produktion der Rīgas Vagonbūves Rūpnīca. Die Mehrheit der ergänzenden Wagen befinden sich im arbeitsfähigen Zustand.
Für Russland wurden die letzten Züge ЭД2T 1999 hergestellt, 2002 erfolgte noch auf Auftrag der Ukrsalisnyzja die Produktion der Sektionen 1005 und 1007, 2004 entstand noch ein ergänzender Motorwagen vom Typ ЭД4M mit der Inventarnummer 2003. Dies geschah im Zusammenhang mit dem Umstieg des Werkes auf die Produktion der RŽD-Baureihe ЭД4. Zu dieser Zeit änderte die Maschinenfabrik Demichowo auf die Auslieferung des Zuges ЭД4M mit geänderter Kabine des Lokführers und Elektroausrüstung aus Russland von der Produktion der Elektrolokomotivenfabrik Nowotscherkassk und anderer Werke um, diese Produktion wird bis in die heutige Zeit fortgeführt.

Fritz Novotny

Fritz Novotny (* 10. Februar 1903 in Wien Wellensteyn Sale 2016; † 16. April 1983 ebenda) war ein österreichischer Kunsthistoriker.

Novotny studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien bei Josef Strzygowski und promovierte mit einer Dissertation über die romanische Bauplastik an der Apsis der Pfarrkirche von Schöngrabern in Niederösterreich. Ab 1927 war er Assistent am Institut Strzygowskis. 1937 habilitierte er sich mit der Studie Cézanne und das Ende der wissenschaftlichen Perspektive, die zu einem Standardwerk der Cézanne-Forschung wurde und Novotnys Ruhm als eines international anerkannten Experten für die Kunst Paul Cézannes begründete. Im Zuge dieser Arbeit machte Novotny die Bekanntschaft des Malers Gerhart Frankl, der in seinem eigenen Schaffen stilistisch von Cézanne beeinflusst war und sich auch in kunsttheoretischen Äußerungen mit seinem französischen Vorbild auseinandersetzte. Aus anfänglichen fachlichen Diskussionen entwickelte sich bald eine lebenslange Freundschaft, die sich in einem umfangreichen Briefwechsel niederschlug

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. Als Frankl 1938 nach England fliehen musste, bemühte er sich in den dortigen Emigrantenkreisen unverzüglich, auch Novotny zur Ausreise aus der mittlerweile an das nationalsozialistische Deutschland angeschlossenen „Ostmark“ zu verhelfen. Wohl aus Sorge um seine betagte Mutter und seine kränkliche Schwester, die er nicht allein zurücklassen wollte Bogner Jacken Sale, entschied sich Novotny jedoch dafür, in Wien zu bleiben. Trotz seiner kompromisslos antifaschistischen Einstellung erhielt er 1939 eine Anstellung an der Österreichischen Galerie im Schloss Belvedere, deren interimistische Leitung ihm unmittelbar nach Kriegsende 1945 für zwei Jahre übertragen wurde. Von 1960 bis 1968 war er dann definitiv Direktor dieses Museums und brachte in einer Reihe vielbeachteter Ausstellungen der Wiener Bevölkerung die großen Meister der klassischen Moderne näher. Seit 1948 unterrichtete Novotny als Extraordinarius an der Universität, wurde aber erst anlässlich seiner Pensionierung 1978 mit dem Titel eines ordentlichen Professors geehrt. Als Vorstandsmitglied der Adalbert Stifter-Gesellschaft beschäftigte sich Novotny auch mit dem malerischen Werk des Dichters und initiierte ein kleines Museum, das inzwischen dem Wien Museum inkorporiert wurde.
Fritz Novotny wurde in Wien auf dem Hietzinger Friedhof in einem ehrenhalber gewidmeten Grab (Gruppe 12, Nummer 58) bestattet.
Frühere Lehrkanzel („Kunstgeschichte II“): Rudolf Eitelberger (1852–1885) | Alois Riegl (1897–1905) | Max Dvořák (1909–1921) | Julius von Schlosser (ab 1922) | Hans Sedlmayr (ab 1936) | Karl Maria Swoboda (ab 1946) | Otto Pächt (ab 1963) | Hermann Fillitz (ab 1974) | Hellmut Lorenz (ab 1997) | Sebastian Schütze (ab 2009)
Spätere Lehrkanzel („Kunstgeschichte I“): Moritz Thausing (1873–1884) | Franz Wickhoff (1885–1909) | Josef Strzygowski (1909–1933) | Otto Demus (ab 1963) | Günther Heinz (ab 1976) | Friedrich Teja Bach (ab 1994)
Weitere Lehrkanzeln bzw. Universitätsprofessoren: Otto Benesch (ab 1948) | Fritz Novotny (ab 1948) | Renate Wagner-Rieger (ab 1964) | Gerhard Schmidt (ab 1964) | Helmut Buschhausen (ab 1975) | Artur Rosenauer (ab 1976) | Deborah Klimburg-Salter (ab 1996) | Michael Viktor Schwarz (ab 1998) | Lioba Theis (ab 2005) | Raphael Rosenberg (ab 2009) | Julia Gelshorn (2010–2011) | Sebastian Egenhofer (2012–2013) | Markus Ritter (ab 2012) | Noit Banai (ab 2014)

Areias (Barcelos)

Areias ist eine Gemeinde (Freguesia) im nordportugiesischen Kreis Barcelos billig Puma Fußballschuhe Steckdose 2016. In ihr leben 1011 Einwohner (Stand 30. Juni 2011) Neueste Bogner Skijacken Online Shop.
Abade de Neiva | Aborim | Adães | Aguiar | Airó | Aldreu | Alheira | Alvelos | Arcozelo | Areias | Areias de Vilar | Balugães | Barcelinhos | Barcelos | Barqueiros | Cambeses | Campo | Carapeços | Carreira | Carvalhal | Carvalhas | Chavão | Chorente | Cossourado | Courel | Couto | Creixomil | Cristelo | Durrães | Encourados | Faria | Feitos | Fonte Coberta | Fornelos | Fragoso | Gamil | Gilmonde | Góios | Grimancelos | Gueral | Igreja Nova | Lama | Lijó | Macieira de Rates | Manhente | Mariz | Martim | Midões | Milhazes | Minhotães | Monte de Fralães | Moure | Negreiros | Oliveira | Palme | Panque | Paradela | Pedra Furada | Pereira | Perelhal | Pousa | Quintiães | Remelhe | Roriz | Santa Eugénia de Rio Covo | Santa Eulália de Rio Covo | Santa Leocádia de Tamel | Santa Maria de Galegos | Santo Estêvão de Bastuço | São João de Bastuço | São Martinho da Vila Frescainha | São Martinho de Alvito | São Martinho de Galegos | São Pedro de Alvito | São Pedro de Fins de Tamel | São Pedro de Vila Frescainha | São Veríssimo de Tamel | Sequeade | Silva | Silveiros | Tregosa | Ucha | Várzea | Viatodos | Vila Boa | Vila Cova | Vila Seca | Vilar de Figos | Vilar do Monte
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